Safari ist der von MacOS mitgelieferte Browser. Die Wichtigsten Funktionen eines Browsers sind für mich die korrekte Darstellung von Inhalten (Einhalten von Standards), Tabbed browsing und RSS. Es soll sich zeigen, ob er ein würdiger Gegner für FireFox ist.
Anzeige
Safari setzt für die Anzeige von HTML auf KHTML, eine Bibliothek die manchen vielleicht von Konqueror bekannt ist. Ich habe bis jetzt keine Probleme bei der Anzeige feststellen können.
Tabbed browsing
Erst war ich verwirrt, weil ich keine Möglichkeit fand, z.B. einen Link in einem neuen Tab zu öffnen, oder einfach so ein neues Tab zu öffnen. Das lag aber daran, dass das Tabbed browsing standardmäßig abgeschaltet ist. Einmal in den Einstellungen aktiviert, lässt es sich recht einfach benutzen. Apfel+t öffnet ein neues Tab, Apfel+w schließt das aktive Tab oder Fenster, Aplfe+Click öffnet den Link in einem neuen Tab. Im Gegensatz zu FireFox fehlt mir lediglich eine Option, alle Links, die sich (von sich aus) in einem neuen Fenster öffnen würden, in einem neuen Tab zu öffnen.
RSS
Die RSS-Funktion von Safari hatte ich erst gar nicht verstanden. Für FireFox hatte ich immer Sage zum lesen von Feeds benutzt, weil mir die integrierte Funktion nicht gefallen hatte. Nach ein wenig lesen, probieren und suchen, hatte ich aber halbwegs verstanden, wie man die RSS-Funktion zu benutzen hat. Für mich habe ich das so umgesetzt, dass ich einen Ordner in meiner Bookmarkleiste habe, in dem ich alle feeds unterbringe. Um ein neues feed zu abonnieren, klickt man auf der entsprechenden Seite auf das RSS-Symbol in der Adresszeile und zieht die sich dann öffnende Adresse in den eben beschriebenen Ordner. Wenn es auf einer der Seiten Neuigkeiten gibt, erscheint eine Zahl (Anzahl der ungelesenen Artikel) neben dem Ordner. Wenn man den Ordner dann auswählt, werden neben dem entsprechenden Feed angezeigt, wieviele Artikel man nicht gelesen hat. Man kann jetzt entweder alle Feeds konsolidiert auf einer Seite anzeigen lassen, oder sich jedes feed einzeln anschauen. Als ich heute auch noch die option entdeckt habe, neue Artikel farblich hervorzuheben, war ich endgültig zufrieden.
Fazit
Es bleibt natürlich zu sagen, dass es FireFox auch für MacOS gibt. Aber ich sehe im Moment keinen Grund das zu installieren, außer aus Neugier, oder wegen des Jäger-und-Sammler-Instinktes.